|
|
Wintersemester
2010/11
-
Vorlesung:
"Jugend in Deutschland
im 20. Jhdt."
W.H. Schröder
Mo, 10-12 in A2
Literaturhinweise:
Zum allerersten Einstieg: Uwe Sander: 100 Jahre Jugend in
Deutschland. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (B 19-20/2000);
online:
http://www.bpb.de/publikationen/U0O261,0,100_Jahre_Jugend_in_Deutschland.htm;
Speitkamp, Winfried: Jugend in der Neuzeit: Deutschland vom 16. bis
zum 20. Jahrhundert. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1998;
Schäfers, Bernhard / Albert Scherr: Jugendsoziologie. Einführung in
Grundlagen und Theorien. VS Verlag; 8. Auflage, 2005; "Wir wollen
eine andere Welt" - Jugend in Deutschland 1900-2010: Eine private
Geschichte aus Tagebüchern, Briefen, Dokumenten. Zusammengestellt
von Fred Grimm. Verlag Haffmans & Tolkemitt bei Zweitausendeins 2010
(eine für die Vorlesung grundlegende Quellendokumentation; das
ausführliche, über 100 Seiten starke Literatur- und
Quellenverzeichnis des Bandes findet sich nur online unter:
http://haffmans-tolkemitt.de/wp-content/uploads/2010/07/Grimm-Quellen+Literatur.pdf;
Sommersemester 2010
-
Hauptseminar
"Geschichte des Deutschen Bundestages"
W.H. Schröder
2x Mo, 12. und 19. April 2010, 10-11.30 Uhr
sowie 2 Blockveranstaltungen (7.-9.5. sowie
16.-18.7.)
Gesis-Köln, ZHSF
Liliencronstr. 6
Konferenzraum (3. Etage)
Wi ntersemester
2009/2010
Sommersemester 2009
-
Hauptseminar
"Ausgewählte Theorien, Methoden und Themenfelder der Historischen Sozialforschung
II."
W.H. Schröder
2x Mo, 20. und 27. April 2009, 10-11.30 Uhr
sowie 2 Blockveranstaltungen (22.5.-24.5. sowie
17.-19.7.)
Gesis-Köln, ZHSF
Liliencronstr. 6
Konferenzraum (3. Etage)
Das Hauptseminar schließt an die Vorlesung im WS 2008/09 an und
orientiert sich an dem Best-Practise-Modell: Am Beispiel eines
exzellenten Buches / einer Projektdarstellung werden Theorien,
Methoden und Ergebnisse eines ausgewählten Themenfeldes der
Historischen Sozialforschung dargestellt. Folgende historische
Themen- und Forschungsfelder stehen zur Auswahl:
- Historische Demographieforschung
- Historische Medienforschung
- Historische Genderforschung
- Historische Bildungsforschung
- Historische Jugendforschung
- Historische Sportforschung
- Historische Konjunkturforschung
- Historische Urbanisierungsforschung
Wintersemester 2008/2009
Sommersemester 2008
-
Hauptseminar
"Historische Sozialforschung"
W.H. Schröder
2x Mo, 7. und 14. April 2008, 10-11.30 Uhr
sowie 2 Blockveranstaltungen (16.5.-18.5. sowie
11.-13.7.)
Zentralarchiv für empirische Sozialforschung
Liliencronstr. 6
Konferenzraum (3. Etage)
Das Hauptseminar schließt an die Vorlesung im WS 2007/08 an und setzt
in der Regel die Teilnahme an der Vorlesung voraus. Wer nicht an der
Vorlesung teilgenommen hat und dennoch an dem Hauptseminar teilnehmen
möchte, sollte vorher Rücksprache (E-Mail, telefonisch) mit dem
Dozenten nehmen. Bei nachhaltigem Forschungsinteresse besteht ggf. für
einige TeilnehmerInnen die Möglichkeit an dem im SS 2008
stattfindenden überregionalen ZHSF-Methodenseminar 2008
„Forschungsmethoden, Datenbankmanagement, Statistik“ (Basismodule für
Postgraduierte) teilzunehmen.
Wintersemester
2007/2008
-
Vorlesung
"Was heißt und zu welchem
Ende studiert man Historische Sozialforschung?"
W.H. Schröder Mo, 10-11.30 in XVIII
In Anlehnung an jene berühmte Frage “Was heißt und zu welchem Ende
studiert man Universalgeschichte?“ aus Friedrich Schillers
Antrittsvorlesung in Jena am 26. Mai 1789 wird die Vorlesung
versuchen, diese zweigeteilte Frage – übertragen auf die „Historische
Sozialforschung“ - zu beantworten.
Unter „Historischer Sozialforschung“ versteht man im weitesten Sinne
die Anwendung formaler Methoden in der Geschichte. Unter „formalen
Methoden“ wird jede Methode verstanden, die hinreichend intersubjektiv
angelegt ist, um als ein informationswissenschaftlicher Algorithmus
angesehen werden zu können. Die Bandbreite der Anwendung formaler
Methoden in der Geschichte reicht dann vom Einsatz quantitativer und
computergestützter qualitativer Methoden in der historischen und
sozialwissenschaftlichen Forschung bis hin zum Einsatz in der
kliometrischen Wirtschaftsgeschichte und in der Historischen
Fachinformatik bzw. in den Historical Information Sciences.
Grundsätzlich ist die Historische Sozialforschung gekennzeichnet durch
einen offenen theoretischen und methodischen Pluralismus.
Im ersten (kürzeren) Teil der Vorlesung geht es um folgende
methodische Themen: • Wissenschaftlicher Standort;
• Theorie-, Hypothesen-, Begriffsbildung; • Operationalisierung, Indikatorenbildung;
• Methodenauswahl; • Quellenrecherche, Quellenauswahl, Historische Methode;
• Quellenverarbeitung; Quellenkritik; • Primäranalyse; Sekundäranalyse.
Im zweiten (längeren) Teil werden exemplarisch und kompakt historische
Themen- und Forschungsfelder vorgestellt: • Virtuelle Geschichtsforschung („Was wäre gewesen, wenn ... ?“)
• Kriegsursachen- und Friedensforschung („Wie beginnen Kriege?“)
• Klima- und Klimawirkungsforschung („Wie macht Wetter Geschichte?“)
• Migrationsforschung („Was bewegt Menschen räumlich?“)
• Wahlforschung („Wer wählte Hitler?“)
• Kriminalitätsforschung („Wie wird ein Mensch zum Verbrecher?“)
• Konjunkturforschung („Wie kann Konjunktur auf Wellen reiten?“)
• Parteien- und Parlamentarismusforschung („Wie wird Politik zum
Beruf?“) • Biographieforschung („Wie nimmt Leben seinen Lauf?“)
• Demographieforschung („Wie kann Heirat sich verhalten?“)
• Jugendforschung („Was eigentlich ist Jugend?“)
Schiller beantwortete im übrigen seine Frage – stark verkürzt -
folgendermaßen:
"Was heißt Universalgeschichte studieren?"
Der Einzelne soll sich zu einem philosophischen Kopf bilden. Den
philosophischen Köpfen obliegt es, durch ihren Verstand die
künstlichen Bindungsglieder zu schaffen, welche die verstreuten
Kettenabschnitte der allgemeinen Weltgeschichte zu einem vernunftmäßig
zusammenhängenden Ganzen vereinigen. Sie sollen zudem einen
übergeordneten, verbindenden Sinn, einen Weltgeist in die Geschichte
pflanzen.
"Zu welchem Ende studiert der philosophische Kopf
Universalgeschichte?"
Jene philosophischen Köpfe sollen wahre Unsterblichkeit bei dem
Versuch erlangen, das Problem der Weltordnung aufzulösen und dem
höchsten Geist in seiner schönsten Wirkung zu begegnen.
Der Text der Schiller-Vorlesung erschien in:
Der Teutsche Merkur. 1773-89. 4. Bd. 1789, S. 105-135.
Ein Reprint des Original-Textes findet sich bei:
http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufkl/teutmerk/teutmerk.htm
Sommersemester
2007
-
Hauptseminar
"Eliten im 19. und 20. Jahrhundert"
W.H. Schröder
2x Mo, 10-12 sowie 2 Blockveranstaltungen (18.5.-20.5. sowie
6.-8.7.)
Zentralarchiv für empirische Sozialforschung
Konferenzraum (3. Etage)
Liliencronstr. 6
Unter „Elite“ versteht man vereinfacht eine durch besondere Merkmale
ausgezeichnete und aus der Masse der Bevölkerung herausgehobene
Schicht mit Einfluss auf wichtige Entscheidungen und/oder des
Wertgefüges in Staat und Gesellschaft. Die Merkmale, nach denen
einzelne Individuen und soziale Gruppen im Urteil der Bevölkerung als
Elite gelten oder der entsprechende Personenkreis für sich
beanspruchen kann, Elite zu sein, sind dem sozialgeschichtlichen
Wandel unterworfen.
Das Hauptseminar beschäftigt sich mit ausgewählten Theorien (von
Gaetano Mosca bis Pierre Bourdieu), Methoden (der empirischen
Elitenforschung) und Ergebnissen der historischen Elitenforschung (von
„Eliten um 1800“ bis zur „Potsdamer Elitestudie“).
Literaturhinweise:
Hudemann, Rainer / Soutou, Georges-Henri (Hg.): Eliten in Deutschland
und Frankreich im 19. und 20. Jahrhundert, Bd. 1, München 1994;
Dupeux, Louis / Hudemann, Rainer / Knipping, Franz (Hg.): Eliten in
Deutschland und Frankreich im 19. und 20. Jahrhundert, Bd. 2, München
1996; Bürklin, Wilhelm / Hilke Rebenstorf et al.: Eliten in Deutschland.
Rekrutierung und Integration. Opladen 1997 ("Potsdamer Elitestudie");
Hradil, Stefan / Imbusch, Peter (Hg.): Oberschichten - Eliten - Herrschende
Klassen. Wiesbaden 2003; Wasner, Barbara: Eliten in Europa. Wiesbaden
2004; Duchhardt, Heinz: Historische Elitenforschung. Eine Trendwende
in der Geschichtswissenschaft? Rhema 2004 (Vortrag zu Eliten
um 1800); Schröder, Wilhelm Heinz / Weege, Wilhelm / Zech,
Martina: Historische Parlamentarismus, Eliten- und Biographieforschung,
Köln 2000.
Wintersemester
2006/2007
-
Vorlesung
"Eliten im 19. und 20. Jhdt. Ausgewählte Theorien, Methoden
und Ergebnisse der historischen Elitenforschung. "
W.H. Schröder
Mo, 10-11.30 in II
Literaturhinweise:
Hudemann, Rainer / Soutou, Georges-Henri (Hg.): Eliten in Deutschland
und Frankreich im 19. und 20. Jahrhundert, Bd. 1, München 1994;
Dupeux, Louis / Hudemann, Rainer / Knipping, Franz (Hg.): Eliten in
Deutschland und Frankreich im 19. und 20. Jahrhundert, Bd. 2, München
1996; Bürklin, Wilhelm / Hilke Rebenstorf et al.: Eliten in Deutschland.
Rekrutierung und Integration. Opladen 1997 ("Potsdamer Elitestudie");
Hradil, Stefan / Imbusch, Peter (Hg.): Oberschichten - Eliten - Herrschende
Klassen. Wiesbaden 2003; Wasner, Barbara: Eliten in Europa. Wiesbaden
2004; Duchhardt, Heinz: Historische Elitenforschung. Eine Trendwende
in der Geschichtswissenschaft? Rhema 2004 (Vortrag zu Eliten
um 1800); Schröder, Wilhelm Heinz / Weege, Wilhelm / Zech,
Martina: Historische Parlamentarismus-, Eliten- und Biographieforschung,
Köln 2000.
Sommersemester
2006
-
Hauptseminar
"Soziale Ungleichheit in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert"
W.H. Schröder
2x Mo 10-12 sowie 2 Blockveranstaltungen in
Zentralarchiv für empirische Sozialforschung
Konferenzraum (3. Etage)
Liliencronstr. 6
Sozialstruktur bedeutet den langfristig und institutionell wirksamen
Rahmen sozialer Prozesse, der durch Elemente wie soziale Positionen,
Rollen, Status, Lebenschancen auf der Mikroebene sowie demografische
Gruppen, gesellschaftliche Teilsysteme, Segmente, Institutionen, Klassen,
Schichten, Subkulturen, Milieus usw. auf der Makroebene gebildet wird.
Das Hauptseminar schließt an die Vorlesung im WS 2005/06 an und setzt
in der Regel die Teilnahme an der Vorlesung voraus.
Blockveranstaltungen:
12.05.06-14.05.06 (Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag)
07.07.06-09.07.06 (Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag)
Wintersemester
2005/2006
-
Vorlesung
"Soziale Ungleichheit in Deutschland im 19. und 20. Jhdt. Ausgewählte
Theorien, Methoden und Ergebnisse der historischen Sozialstrukturforschung.
"
W.H. Schröder
Mo, 10-12 in G
Literaturhinweise:
Stefan Hradil: Soziale Ungleichheit in Deutschland, 8. Aufl., Opladen
(Leske+Budrich) 2001; Müller, Hans-Peter / Schmid, Michael (Hg.):
Hauptwerke der Ungleichheitsforschung. Wiesbaden (VS Verlag für Sozialwissenschaften)
2003; Nicole Burzan: Soziale Ungleichheit. Eine Einführung in die
zentralen Theorien. Wiesbaden (VS Verlag für Sozialwissenschaften)
2004.- Grundlegend auch die materialreiche ältere Studie von Franz
Rothenbacher: Soziale
Ungleichheit im Modernisierungsprozeß des 19. und 20. Jahrhunderts.
Frankfurt a.M. / New York (Campus Verlag) 1989.
Sommersemester
2005
-
Hauptseminar
"Jugend in Deutschland im 19. und 20. Jhdt."
W.H. Schröder
Im Zentralarchiv für empirische Sozialforschung
Konferenzraum (3. Etage)
Liliencronstr. 6
Blockveranstaltungstermine:
Block 1: 6. Mai, 14-17.30; 7. Mai, 9-17.30; 8. Mai, 9-12.30
Block 2: 8. Juli, 14-17.30; 9. Juli, 9-17.30; 10. Juli, 9-12.30
Literaturhinweise:
Speitkamp, Winfried: Jugend in der Neuzeit : Deutschland vom 16. bis
zum 20. Jahrhundert. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1998; Malmede,
Hans: Historische Jugendforschung in Deutschland. Entwicklung, Stand
und Perspektiven eines komplexen Forschungsfeldes. In: Götte, P./Gippert,
W. (Hg.): Historische Pädagogik am Beginn des 21. Jahrhunderts. Bilanzen
und Perspektiven. Essen 2000, S. 111-14
Wintersemester
2004/2005
-
Vorlesung:
"Jugend in Deutschland
im 19. und 20. Jhdt. Ausgewählte Theorien, Methoden und Ergebnisse
der Jugendforschung."
W.H. Schröder
Mo, 10-12 in VII b
Literaturhinweise:
Speitkamp, Winfried: Jugend in der Neuzeit : Deutschland vom 16. bis
zum 20. Jahrhundert. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1998; Malmede,
Hans: Historische Jugendforschung in Deutschland. Entwicklung, Stand
und Perspektiven eines komplexen Forschungsfeldes. In: Götte, P./Gippert,
W. (Hg.): Historische Pädagogik am Beginn des 21. Jahrhunderts. Bilanzen
und Perspektiven. Essen 2000, S. 111-140.
-
Arbeitskurs
zur Vorlesung
Philip Jost Janssen
Mo. 13-15, in S 69
Sommersemester 2004
-
Hauptseminar
"Der Deutsche Bundestag 1949-1999"
W.H. Schröder
19.4. + 03.05, jeweils 10-12 Uhr / 2 Blockveranstaltungen (15.-16.5.04
+ 23.-25.7.04) im Konferenzraum Liliencronstraße 6
Das Hauptseminar beschäftigt sich mit Geschichte, Funktion,
Organisation, Arbeitsweise, Themen und Zusammensetzung des Deutschen
Bundestages von der 1. bis zum Beginn der 14. Wahlperiode. Besonderes
Gewicht wird dabei auf die Ergebnisse der empirischen Parlamentsforschung
gelegt.
Das Hauptseminar schließt an die Vorlesung im WS 2003/04 an, setzt
die vorhergehende Teilnahme an der Vorlesung jedoch nicht voraus.
Referate / Hausarbeiten können sich auf drei Themenkreise beziehen:
1. Geschichte einzelner Mandatsperioden;
2. Geschichte einzelner Fraktionen;
3. Geschichte einzelner Debattenstränge.
Für alle forschungsorientierte TeilnehmerInnen, die insbesondere kollektivbiographisch
arbeiten wollen, empfiehlt sich die begleitende Teilnahme an den Basismodulen
des ZHSF-Methodenseminars 2004 (Achtung: Anmeldung bis 25.04.2004!).
Erste Literaturhinweise:
Kaiser, Carl-Christian/Kessel, Wolfgang: Deutscher Bundestag 1949-1999.
Debatte und Entscheidung. Konsens und Konflikt, München 1999; Ismayr,
Wolfgang: Der deutsche Bundestag im politischen System der Bundesrepublik
Deutschland, 2. Aufl., Opladen
2001; Oberreuter, Heinrich/Kranenpohl, Uwe/Sebaldt, Martin (Hg.):
Der Deutsche Bundestag im Wandel. Ergebnisse neuerer Parlamentarismusforschung,
Wiesbaden 2001; Schindler, Peter: Datenhandbuch zur Geschichte des
deutschen Bundestages 1949-1999, 3 Bde., Baden-Baden 2000 (auch auf
CD-ROM); Schüttemeyer, Suzanne S.: Fraktionen im Deutschen Bundestag.
Empirische Befunde und theoretische Folgerungen, Opladen 1998.
|
|